erste Mannschaft

Kreisliga B3

Platzverweis und fünf Gegentore

Capelles Torwart Finn Kammann sieht unglücklich die Rote Karte.

2023 OverbergeDie Szene des Spiels zwischen dem FC Overberge und dem SC Capelle (5:0) ereignete sich in der Schlussviertelstunde: Capelles Keeper Finn Kammann läuft aus seinem Kasten, um zu klären. Per Reflex zuckt seine Hand raus – doch er stand bereits vor dem Sechzehner. Dem Schiedsrichter blieb nichts anderes mehr übrig, als Rot zu zeigen.

Testspiel

FC Overberge – SC Capelle 5:0 (1:0)

„Die muss man laut Regelwerk geben“, sagte FCO-Trainer Burghard Bachmann und auch Capelles Coach Reinhard Behlert wusste, dass der Platzverweis unstrittig war. „Er macht einen Reflex, den ein Torhüter braucht. Und er merkt es selbst in dem Moment, in dem die Hand raus geht“, sagte Behlert über seinen jungen Schlussmann, für den es ihm leidtut.

Imponierend war das Verhalten der Overberger. „Ob man in so einem Freundschaftsspiel da die Rote Karte ziehen muss...“, sagte Bachmann. Overberge hatte für den Gegner versucht, auf Schiedsrichter Rafael Janik einzuwirken, die Rote Karte stecken zu lassen. Bachmann: „Wir haben versucht, ihn zu beeinflussen, aber er ließ sich nicht umstimmen.“ Dass sich Overberge so für die Capeller einsetzte, hob auch Behlert hervor. Sportlich kritisierte Bachmann den Auftritt seiner Truppe in der ersten Halbzeit und sprach von einer „katastrophalen Hälfte“. Der SC Capelle, der wegen des späteren Starts im Kreis Münster erst deutlich später in die Vorbereitung begonnen hatte, hielt gut mit und spielte sich Chancen heraus. „Da müssen wir ein Tor machen“, so Behlert.

Overberge steigerte sich im zweiten Durchgang und fuhr durch körperliche Präsenz am Ende einen Kantersieg ein. Für Behlert war das Ergebnis zu hoch. „Das sieht jetzt scheiße aus. Fußball spielt sich auch im Kopf ab“, sagte er.

SCC: Schulze Kersting, Berlemann, Rethmeier, Hülsmann, Hölscher, Walter, Börste, Matthies, Daugsch, Winkler – Pate, R. Lachmann, Trahe, Kammann (rK)

(Quelle: Ruhrnachrichten)

SCC ist Spätstarter der Vorbereitung

Der SC Capelle startet als letztes Team in die Vorbereitung. Dann gibt es in kurzer Zeit viele Testspiele. Das hat Vorteile, birgt aber auch Risiken.

behle 10 1Seit Sonntag rollt der Ball beim SC Capelle wieder. Wobei das nicht ganz stimmt, denn dann bat Trainer Reinhard Behlert zur ersten Trainingseinheit beim Fußball-B-Ligisten. Zuvor hatte es schon Hallenkick auf freiwilliger Basis gegeben. Dennoch ist der SCC der Spätstarter unter den heimischen Vereinen.

„Prinzipiell sehe ich sechs Wochen als gut und ausreichend an. Das habe ich in meiner Zeit beim SuS Kaiserau auch schon so gemacht“, erklärt Behlert, der diese Erkenntnis aus den Erfahrungen vergangener Jahre gezogen hat. Denn da war die Vorbereitung teilweise länger, hatte aber keinen spürbar größeren Effekt. „Im Sommer kann man das schon länger gestalten, aber da macht es auch einfach mehr Spaß“, so der SCC-Coach über die äußeren Bedingungen.

Zumal der Fußballkreis Münster eben erst in der letzten Februarwoche und damit als einer der letzten aus der Winterpause zurückkehrt. „Deswegen sehe ich das als ausreichend an“, sagt Behlert. Der etwas spätere Starttermin hat zudem den Vorteil, dass die Chance, dass Trainingseinheiten oder Spiele ausfallen, sinkt. Aber selbst wenn das der Fall sein sollte, hat der SC Capelle Hallenzeiten, in denen trainiert werden kann.

Die Wettkampfhärte vor dem Restart beim TuS Hiltrup III holen sich die Capeller in fünf Testspielen, die innerhalb von nur 19 Tagen stattfinden – ein recht kurzer Zeitraum. „Bei der ersten Einheit waren wir 21 Leute. Sollte es dabei bleiben, sind die vielen Spiele mehr als sinnvoll, weil kaum jemand durchspielt. Ich will allen die Möglichkeit geben, sich zu zeigen“, sagt Behlert, weiß aber auch: „Das Ganze kann auch nach hinten losgehen, wenn es Verletzte gibt. Das ist aber Glaskugelschauen. Ich gehe vom Best Case aus. Wenn wir anständig trainieren und sich keiner verletzt, ist die Belastung nicht hoch.“

Bei den Gegnern hat sich der SC Capelle durchaus anspruchsvolle Aufgabe ausgesucht. Nach dem Start gegen A-Ligist FC Overberge folgt ein Test gegen Bezirksliga-Absteiger Union Lüdinghausen, das als Vierter der Kreisliga A auf dem Papier wohl die stärkste Mannschaft der Vorbereitung sein dürfte. Mit den beiden folgenden Tests gegen den SV Herbern III und DJK GW Amelsbüren II warten starke C-Ligisten, bevor es zum Abschluss gegen den B-Liga-Fünften SuS Rünthe geht.

„Es ist besser, gegen gute Mannschaften zu spielen, weil wir uns da weiterentwickeln können“, erläutert Behlert die Auswahl der Freundschaftsspiele. Aber auch hier gebe es ein Risiko. „Das kann nach hinten losgehen, weil wir einen auf die Mütze bekommen können. Das kriegen wir aber nicht“, ist der SCC-Coach optimistisch. „Nun liegt der Fokus auf dem ersten Spiel gegen TuS Hiltrup III.“

(Quelle: Ruhrnachrichten)

Behlert geht beim SC Capelle, Temmann übernimmt

Der SC Capelle und Trainer Reinhard Behlert gehen in der kommenden Saison getrennte Wege. Die Nachfolge ist bereits geregelt.
 
2022 TemmannSeit mehr als vier Jahren ist Reinhard Behlert als Trainer verantwortlich für den SC Capelle. In der kommenden Saison gibt es aber einen neuen Coach beim Fußball-B-Ligisten: Tobias Temmann, bislang Spielertrainer des FC Nordkirchen II, übernimmt an der Gorfeldstraße.

„Uns ist die Trennung von Reinhard nicht leicht gefallen“, betonte Kurt Gumprich, Sportlicher Leiter des SC Capelle. „Nach fast fünf Jahren wollten wir aber einfach mal etwas Neues ausprobieren. Reinhard Behlert hat immer sehr gut gearbeitet und die Mannschaft durch die schwierige Corona-Zeit geführt.“

Im Sommer kommt es dann aber nun zum Wechsel. Und der kam durchaus kurios zustande. Auf dem Capeller Platz gab es ein Problem mit Maulwürfen und Wühlmäusen. Der SCC beauftragte dann die Firma, bei der Temmann arbeitet, mit der Lösung des Problems.

„Als er dann bei uns war, hat er erwähnt, dass er in Nordkirchen nicht weitermacht“, erklärt Gumprich. „Ich habe ihn dann gefragt, ob wir uns über Capelle unterhalten können.“ Temmann hörte sich an, was Capelles Sportlicher Leiter sagte. Einen Tag später dann die Rückmeldung vom neuen Trainer: „So machen wir es!“

„Es war ein sehr offenes Gespräch“, so Gumprich. „Wir haben Baustellen ohne Ende.“ Dennoch gab Temmann am Ende seine Zusage, die zunächst gar nicht realistisch schien: „Ich habe nie geglaubt, dass er zu uns kommen würde“, so Gumprich.

Ansprechpartner

Josef Mertens
Zur Vogelrute 9
59394 Nordkirchen
 
e-Mail: info@scc71.de
Telefon : +49 (0) 2596 1721

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