Der SC Capelle setzt seinen Frühjahrs-Lauf fort. Bei Blau-Weiß Aasee III helfen präzise Bälle eines Verteidigers und eine taktische Umstellung des Trainers.
Der SC Capelle bleibt in der Erfolgsspur: Mit einem souveränen 3:0 (1:0)-Auswärtssieg beim SV Blau-Weiß Aasee III feierte die Mannschaft von Trainer Tobias Temmann den vierten Sieg in Serie und festigte Rang fünf in der Kreisliga B3 Münster.
Die Gäste hatten zunächst Mühe gegen tief stehende Aaseer. „Die erste Halbzeit war ein bisschen zäh. Aasee stand sehr tief, wir haben uns schwergetan“, sagte Trainer Tobias Temmann. Erst nach einer taktischen Umstellung wurde Capelle gefährlicher. Mitte der ersten Hälfte brachte Ole Quante den SCC nach einem langen Ball von Lukas Nölken mit 1:0 in Führung (39.).
Nach der Pause legte Capelle schnell nach: Simon Walter traf nach einer Ecke sehenswert aus rund 16 Metern zum 2:0 (51.). Spätestens jetzt hatten die Gäste die Kontrolle übernommen. „Wir waren nach der Umstellung offensiver und klar besser im Spiel“, so Temmann. Die Entscheidung fiel wenig später: Oliver Eckey verwertete erneut einen Diagonalball von Nölken zum 3:0 (59.). Ein weiterer Treffer von Eckey wurde später wegen vermeintlichen Abseits aberkannt – der SC Capelle konnte darüber hinwegsehen. „Der vierte Sieg in Serie tut uns sehr gut“, betonte Temmann.
(Quelle:Ruhrnachrichten)
SC Capelle nimmt nach Sieg die Top fünf ins Visier
Der SC Capelle setzt seinen kleinen Lauf fort. Gegen die Reserve des SV Drensteinfurt gelingt der dritte Erfolg in Serie – diesmal mit deutlichem Abstand.
Früher Rückstand, klare Antwort: Der SC Capelle hat sich am Sonntag in der Kreisliga B3 Münster mit 6:1 (3:1) gegen den SV Drensteinfurt II durchgesetzt und klettert damit auf Platz sechs.
Die Gastgeber erwischten keinen guten Start und gerieten nach einem Fehlpass früh in Rückstand. „Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen und bekommen direkt das 0:1“, sagte Trainer Tobias Temmann. Die Antwort folgte jedoch schnell: Ole Quante glich mit einem sehenswerten Schuss aus (19.).
Capelle übernahm anschließend die Kontrolle. Janik Hülsmann (31.) und Simon Walter (45.+1) trafen noch vor der Pause zur Führung. „Die Treffer waren gut herausgespielt. Simon Walter und Janik Hülsmann haben ein sehr gutes Spiel gemacht“, so Temmann.
Nach dem Seitenwechsel sorgte Sinan Kixmöller mit drei Treffern (55., 84., 87.) für klare Verhältnisse. Besonders sein letzter Abschluss stach heraus: „Er lässt zwei Gegenspieler stehen und schlenzt den Ball ins lange Eck.“
Mit dem dritten Sieg in Serie bleibt Capelle auf Kurs Richtung Top fünf. „Wir wollen weiter Punkte sammeln und noch etwas angreifen“, betonte Temmann.
(Quelle:Ruhrnachrichten)
Stefan Möer rettet den SC Capelle mit seinem Siegtor
Eigentlich spielt er bei den Altherren. Beim Sieg des SC Capelle gegen den VfL Senden III hilft ein Routinier aus und wird überraschend zum Matchwinner.
Mit einem sehenswerten Treffer führte Stefan Möer den SC Capelle in der Kreisliga B3 Münster zu weiteren drei Punten. Gegen den sich im Abstiegskampf befindenden VfL Senden III gewannen die Capeller letztlich mit 2:1. Der Mittdreißiger, eigentlich bei den Altherren aktiv, rückte kurzfristig in den Kader der ersten Mannschaft. „Personell sieht es in der ersten Mannschaft aktuell nicht so rosig aus“, erklärt Möer seinen Einsatz.
Der Einsatz kam allerdings früher als geplant. Nachdem sich Janis Hölscher in der Anfangsphase des Spiels verletzt hatte, wurde Möer schnell gebraucht. „Das ging dann doch schneller als erwartet“, gibt der Offensivspieler zu. Dass er überhaupt zur Verfügung stand, war auch den Umständen des Spiels zu verdanken: „Mittwochs passt das ganz gut, da haben wir so oder so immer Altherrentraining.“ Eigentlich hatte sich Möer bereits 2021 offiziell aus der ersten Mannschaft des SC Capelle verabschiedet und war danach hauptsächlich bei den Alten Herren aktiv. „Klar, man merkt schon, dass man nicht mehr so fit ist wie früher. Die Knochen merkt man schon ein bisschen“, meint er nun mit Blick auf die körperliche Belastung.
Sein Einsatz zahlte sich am Ende jedoch aus. Mit einem Traumtor entschied er die Partie zugunsten des SC Capelle. Ob er erneut einspringen würde, beantwortete er klar: „Wenn´s gar nicht anders geht und Not am Mann ist, würde ich es natürlich immer machen.“ Allerdings ist das für ihn keine Dauerlösung. „Mit zwei Kindern ist das am Sonntag oft schwierig“, erklärt Möer und fügt hinzu: „Wenn ich das zu oft mache, dann merke ich es auch am Knie. Deswegen muss ich auch immer gucken, was der Körper so sagt.