Der SC Capelle holt beim SV Drensteinfurt II ein spätes 1:1. Die Remis-Serie setzt sich so fort. Auch, weil der Ball ganz spät nicht über die Linie will.
Der SC Capelle wartet weiter auf einen Sieg, doch beim 1:1 (0:1) beim SV Drensteinfurt II zeigte die Mannschaft Moral. Zum vierten Mal in den vergangenen fünf Spielen endete eine Partie mit einem Unentschieden, zum fünften Mal nacheinander blieb Capelle ohne Dreier.
Die erste Halbzeit gehörte den Gastgebern. Drensteinfurt setzte Capelle früh unter Druck und ging nach einer Ecke durch Niklas Hörsken in der 33. Minute verdient in Führung. Capelle kam in dieser Phase kaum ins Spiel, Torhüter Lukas Schulze Kersting verhinderte Schlimmeres.
Nach der Pause aber legte der SC Capelle zu. Ab der 70. Minute erspielte sich das Team mehrere Chancen, vier- bis fünfmal lag der Ausgleich in der Luft. In der 80. Minute traf dann Julian Matthies nach Flanke von Sinan Kixmöller von rechts zum 1:1. Kurz vor Schluss vergab Janis Hölscher noch eine große Möglichkeit, sodass es beim Remis blieb.
Trainer Tobias Temmann sprach von einem „dummen Standard-Gegentor“ in Halbzeit eins, lobte aber die Reaktion: „In der zweiten Halbzeit haben wir viel besser gespielt, wir hatten vier, fünf große Chancen. Leider belohnen wir uns nicht.
Tore im Minutentakt und ein später Rückschlag: Der SC Capelle muss sich nach einem spannenden Spiel mit einem 3:3 gegen Rinkerode II zufriedengeben.
Zwar keine Leistung zum Verstecken, aber dennoch zu wenig. Tobias Temmann ist nach dem erneuten 3:3 des SC Capelle unzufrieden.
Ein intensives und am Ende hektisches Duell lieferte sich der SC Capelle in der Kreisliga B3 beim 3:3 gegen die Reserve des SV Rinkerode.
Kreisliga B3 Münster
SV Rinkerode II - SC Capelle 3:3 (2:2)
Schon früh entwickelte sich ein Schlagabtausch: Stefan Wiewer brachte die Gastgeber nach sieben Minuten in Führung, doch nur Sekunden später glich Simon Daugsch für den SCC aus. Auch der nächste Treffer hielt nicht lange – auf das 2:1 durch Eric Schulze Othmerding (16.) antwortete Sinan Kixmöller postwendend zum 2:2 (17.).
Nach dem Seitenwechsel schien Capelle die Partie auf seine Seite zu ziehen. Janis Hölscher erzielte in der 56. Minute zur 3:2-Führung, die bis kurz vor Schluss Bestand hatte. Doch in der 84. Minute traf Niklas Zobel für Rinkerode zum Ausgleich – erneut nach einem langen Ball, wie Trainer Tobias Temmann später anmerkte.
Der Coach zeigte sich unzufrieden: „Drei Gegentore darfst du einfach nicht kassieren, dann reicht es auch nicht für mehr als einen Punkt. Fußballerisch war der Gegner limitiert, hat nur auf Konter gelauert. Da müssen wir cleverer sein.“ Besonders ärgerlich: Aus Temmanns Sicht hätte der Torschütze zum 3:3 gar nicht mehr auf dem Platz stehen dürfen – nach einem groben Foul sah er nur Gelb. „Der springt unserem Spieler da von hinten mit beiden Beinen in die Waden“, so Temmann. So bleibt für Capelle am Ende ein enttäuschendes Remis.